Die Nolager Gruppe Osnabrück trifft sich jeden Donnerstag um 19 Uhr im SubstAnZ (Frankenstraße 25a).
Ihr seid alle herzlich eingeladen uns mal zu besuchen, mitzumachen oder einfach nur zuzuhören.
Kontakt: nolagerosnabrueck@yahoo.de
Die Nolager Gruppe Osnabrück trifft sich jeden Donnerstag um 19 Uhr im SubstAnZ (Frankenstraße 25a).
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Die Hölle kann recht hübsch ausschauen, und zuweilen wirkt sie fast wie ein Ferienlager aus. Bevor wir gegen Mittag am Lagertor ankommen, fahren wir kilometerweit durch Felder und kleine Wälder. Die Bushaltestelle an dem großen Parkplatz heißt: „Grenzdurchgangslager“. Fünf Busse fahren täglich nach Bramsche und Osnabrück. Wie wir später erfahren, fahren hier nur Schulbusse ab –die Erwachsenen müssen, wenn sie nach Osnabrück wollen, erst ca. zwei Kilometer zum Bahnhof Hesepe laufen und können von dort aus für 5,30 € mit dem Zug nach Osnabrück fahren. Weiterlesen
Am 21.9.2011 demonstrierten zum wiederholten Mal in diesem Jahr Bewohner des Lagers Bramsche-Hesepe. Sie forderten eine Verlegung in dezentrale Unterbringungen sowie das Recht zu arbeiten. Anlass war unter Anderem eine Kürzung der einzig möglichen Arbeit (1€-Jobs im Lager) von 120 auf 80 Stunden im Monat.
[Der Lagerkomplex] – Flüchtlinge, Bramsche-Hesepe und die Freiwillige Ausreise
von kinoki now!, 104 min, D, 2006.
Erhältlich bei http://www.kinoki-now.de/?page_id=7 Weiterlesen
Im Februar kam es zu einem ersten Streik der Bewohner_innen in diesem Jahr. Forderungen der Bewohner_innen waren und sind unter anderem:
Im Video werden die Forderungen auch direkt gestellt:
Hesepe. Wieder mal einen neuen Namen hat die Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Hesepe zum Jahreswechsel erhalten. Fortan heißt die Landesbehörde offiziell „Landesaufnahmebehörde Niedersachsen – Standort Bramsche“. Weiterlesen
Hier findet ihr einen Artikel des „Internet-Portals gegen Rechtsextremismus“, in dem eine junge Frau in Tagebucheinträgen ihr Leben im Lager schildert:
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/reportagen/keine-heimat-7384/
Und hier den zweiten Teil mit zwei weiteren Tagebuchberichten
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/reportagen/keine-heimat2-8392/
Dezentrale Unterbringung gefordert
Keine Integration der Flüchtlinge
Beitrag in der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 11. Oktober 2010.
Zum Originalartikel: http://www.noz.de/lokales/48351325/keine-integration-der-fluechtlinge Weiterlesen
In der Zeit vom 16.9.2010 ist ein sehr lesenwerter Beitrag zur Situation von Flüchtlingen und insbesondere der Unterbringung im Lager enthalten.
Der Beitrag ist abrufbar unter http://www.zeit.de/2010/38/DOS-Asylbewerberheim
Flüchtlingsrat Niedersachsen, Freitag den 13.03.2009
http://www.nds-fluerat.org/aktuelles/irakische-fluechtlinge-dezentral-unterbringen/
Der Flüchtlingsrat fordert die Landesregierung auf, eine Unterbringung der irakischen Flüchtlinge im Lager Bramsche zu unterlassen. „Das Bramscher Lager, dessen besondere Leistungen im Bereich der „Rückkehrförderung” das niedersächsische Innenministerium nicht müde wird zu preisen, bietet weder die konzeptionellen noch die personellen Voraussetzungen für eine Integration der Iraker”, erklärte dazu der Vorsitzende des Flüchtlingsrats Niedersachsen, Norbert Grehl-Schmitt.
Die Integration der Flüchtlinge wird nach Auffassung des Flüchtlingsrats am besten vor Ort durch die Kommunen gewährleistet. „Rund 70% der ausgewählten Flüchtlinge hat in Deutschland Freunde und Verwandte. Was macht es da für einen Sinn, Flüchtlinge in Lagern unterzubringen? Die Menschen wollen so schnell wie möglich zu ihren Familienangehörigen”, so Grehl-Schmitt.
Für undurchdacht hält Grehl-Schmitt daher auch die Absicht der Landesregierung, die Flüchtlinge im Anschluss an einen kurzfristigen Aufenthalt im Lager Friedland im Bramscher Aufnahmelager unterzubringen und danach gleichmäßig auf Niedersachsen zu verteilen. Eine Integration sei dort am besten gewährleistet, wo die Flüchtlinge auf Hilfe durch Angehörige und Unterstützer/innen bauen können. Die Flüchtlinge, die keine Bezüge zu bereits in Deutschland lebenden Angehörigen haben, sollten deshalb vor allem in den Städten untergebracht werden, in denen sich bereits Unterstützergruppen konstituiert oder die auf andere Weise ihre Bereitschaft zur Aufnahme bekundet haben (siehe http://www.save-me-kampagne.de/index.html). Die Integrationsangebote dürften darüber hinaus in den Städten umfangreicher sein, als in den Flächenlandkreisen.
Die ersten irakischen Flüchtlinge werden am kommenden Donnerstag (19.03.2009) gegen Mittag auf dem Hannoveraner Flughafen eintreffen